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Vorgehensmodell Anforderungsanalyse

Die Anforderungsanalyse (Requirements Engineering) bildet in den meisten der Vorgehensmodelle die erste Phase der Entwicklung von Software ab. Das Requirements Management besteht aus dem

  • Sammeln der Anforderungen (überwiegend im Fachbereich),
  • Dokumentieren (aus der Sicht des Fachbereichs),
  • Analysieren und Umsetzen in den Anwendungssystemen der Informatik,
  • Verfolgen der Erledigung der Anforderungen im IV-Bereich.

In dieser Vorgehensweise führt der Weg zu den Anforderungen beim Projektstart zunächst über die Arbeitsschritte Systemabgrenzung und Situationsanalyse / Ablaufanalyse (mit Problemanalyse / Schwachstellenanalyse, Zielanalyse sowie Restriktionsanalyse).

Daran schließen sich im Prozessmodell der Anforderungsanalyse die Definition und Darstellung der Anwendungsfälle (Use Cases), die Geschäftsprozess-Modellierung oder die Systemuntersuchung in der "strukturierten" Vorgehensweise an.
Zur Fortführung des "strukturierten" Vorgehens gehören die Funktionsanalyse (Methode der Strukturierte Analyse oder der Essentielle System-Modellierung) und die Informationsanalyse (Methode der Entity-Relationship-Modellierung). Im Rahmen der Anforderungsanalyse sollen diese Schritte der Analyse aber nur zur Definition sehr groben Strukturen bei Funktionen und Daten führen.

Sowohl bei der Erstellung der Use Case Spezifikation für Anwendungsfälle und Geschäftsprozesse (zum Beispiel über Use Case Spezifikation unter Nutzung der UML) als auch bei der Modellierung und Spezifizierung von Funktionen und Informationen werden für die Anforderungsanalyse die Fragen gestellt:

  • Welche Aufgaben sind für die Erreichung der angestrebten Ziele notwendig?
  • Wer ist für den Arbeitsprozess verantwortlich?
  • Welche Vorbedingungen müssen zur Durchführung erfüllt sein?
  • Welchen Informationsbedarf haben diese Aufgaben?
  • Welches Ergebnisse werden bei der Durchführung dieses Arbeitsschrittes erreicht?

In einer Machbarkeitsstudie, mit der Fragestellung:

  • Welche Alternativen der Realisierung sind technisch und wirtschaftlich machbar?

werden Kosten und Nutzen kalkuliert. Meist führt das Ergebnis der Machbarkeitsstudie zu einem Projektantrag, der durch die entsprechenden Gremien zur Genehmigung als Projekt führt.

Anschließend an eine Machbarkeitsstudie ist im Vorgehensmodell der Anforderungsanalyse (ebenso Teil des "Vorgehensmodell Projektmanagement") ein Projektmanagement-Konzept mit Projektstrukturplan und der notwendigen Projektorganisation zu entwerfen. Im Prozess-Management sind dabei auch eventuelle Stufenpläne für die Umsetzung der Anforderungen in der Projektdurchführung vorzusehen.
Die Verfolgung der korrekten Umsetzung einer Anforderung geschieht dann unter Anwendung der Verfahren von Change-Management (CM) und Konfigurations-Management (KM).

Diese Schritte im Arbeitsablauf der Anforderungsanalyse sind auch in jedem der umfassenden Vorgehensmodelle der Anwendungsentwicklung enthalten.

Wasserfallmodell Software-Entwicklung mit Phasen-Übergängen  Spiral-Modell nach Barry Boehm  Gesamtstruktur V-Modell XT  RUP - Rational Unified Process
        Wasserfall-Modell      Spiral-Modell                       V-Modell XT                               RUP-Modell                   

Zur Nutzung der Vorgehensmodelle ist meist noch ein Tailoring, d.h. eine Anpassung an das konkrete Projekt erforderlich. Ein Vorgehensmodell bietet zu jeder Aktivität der Anforderungsanalyse eine Unterstützung in Form einer Checkliste, Leitlinie, Arbeitsanweisung, Methode, eines Template oder eine Sammlung von Best Practices.

Beim Einsatz der CARE-Werkzeuge für das Anforderungsmanagement sind meist deren Spezialisierungen in Kauf zu nehmen. So ist für die Verwaltung der Anforderungen günstig, ein Requirements Engineering Tool einzusetzen. Für die Systemabgrenzung sowie die grobe Funktionsanalyse und Informationsanalyse bzw. die Use-Case-Spezifikation können die gleichen Software Engineering Werkzeuge verwendet werden, die auch später bei der Anwendungsentwicklung helfen. Für die Durchführung der Projektstrukturplanung als weiteres Ergebnis der Anforderungsanalyse sind wiederum die Projektmanagement-Werkzeuge am besten geeignet.

Ein Projektmanagement-Werkzeug unterstützt in der Anforderungsanalyse das Projektmanagement in der Erfassung, Analyse und Archivierung der Prozessdaten. Zur Archivierung kann eine Werkzeug-eigene Komponente genutzt oder ein KM-Tool eingesetzt werden.
Überwiegend werden in den Projektmanagement-Werkzeugen Arbeitsschritte mit Aufwand, Dauer, Zuordnung von Ressourcen, Spezifikation und Abhängigkeiten zwischen den Aktivitäten modelliert, überwacht und zur Steuerung der Projekte genutzt (zum Beispiel in Primavera).
In einzelnen Projektmanagement-Tools ist zusätzlich die Verwaltung der Beziehungen zwischen Aufgaben und Anforderungen aus dem Requirements Engineering, die Planung der Produkte und deren Abhängigkeiten sowie eine aktive Steuerung des Workflow zur Erzeugung der Produkte im Sinne der Anforderungsanalyse möglich (zum Beispiel Requirements Management in inStep).

Zu dem Thema Vorgehensmodell der Anforderungsanalyse / Anforderungsmanagement bietet INffORUM die Auswahl eines Requirements Engineering Tool, die Beratung zur Prozess-Entwicklung bei der Abbildung der Vorgehensweise auf die verschiedenen Werkzeug-Umgebungen und die Verzahnung mit dem eingesetzten Vorgehensmodell der Anwendungsentwicklung.

Zum Angebot der INffORUM gehört auch der Know-how-Transfer zum Projektstart und während der Projektarbeit. Der Know-how-Transfer für die Umsetzung des Vorgehens der Anforderungsanalyse durch Projektleiter und Projektmitarbeiter wird auch in der Form von Schulungen (Seminar, Workshop, Tutorial) und Coaching geleistet. Das Training zu Konzepten und zum Vorgehen in der Anforderungsanalyse, sowohl Seminar als auch Workshop und Tutorial, kann dabei auf den speziellen Bedarf einer Projekt-Gruppe für Anforderungsanalysen zugeschnittenen werden.

Profitieren Sie in Ihrem IT-Projekt von den langjährigen Erfahrungen der INffORUM Berater.